Ihr großes Glossar der Haargesundheit

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ALOPECIA
Abgeleitet vom griechischen Wort alopex = Fuchs als Tier, das anfällig ist für eine Krankheit, die den Haarausfall verursacht. Unter Alopecia oder Alopezie versteht man ganz allgemein eine Lichtung des Kopfhaars, die sichtbar über den normalen Haarausfall (Effluvium) hinausgeht. Die Lichtung kann entweder aus genereller Schütterkeit des Haupthaars (Hypotrichose) oder dem Verlust ganzer Haarbereiche (Alopecia areata) bestehen.
ALOPECIA AREATA
Wird auch Area Celsi genannt. Eine Erkrankung, die sich durch gänzlich haarlose Flecken auf der Kopfhaut und seltener auch in anderen behaarten Körperpartien kennzeichnet. Beim Mann können sie auch den Bart betreffen. Es handelt sich um einen nicht vernarbenden Haarausfall, vermutlich assoziiert mit Autoimmunerkrankungen, deren Erstmanifestation oft im Kindesalter auftritt. Sehr häufig liegt eine familiäre Veranlagung vor. Die Alopecia areata ist mit einer radikalen Veränderung des Follikelzyklus verbunden, die jedoch keine permanente Zerstörung des Follikels verursacht.
AMINOSÄUREN
Bestandselemente, Bausteine der Proteine. Die verschiedenen Aminosäuren reagieren miteinander und formen Polypeptidketten, die sich wiederum miteinander binden, um die Proteinfaser zu bilden.
ANAGEN
Wachstumsphase des Haars, die sich durch eine intensive metabolische Aktivität der die Papille bildenden Zellen und durch eine intensive mitotische Aktivität der Matrixzellen des Bulbus kennzeichnet. Während dieser Phase wird das Haar aufgebaut. Sie dauert ungefähr drei Jahre.
ANDROGENE HORMONE
Von den Gonaden (Hoden und Eierstöcke) und den Nebennieren produzierte männliche Hormone. Dazu gehören Testosteron, Dihydrotestosteron, Androstendion.
ARREKTORMUSKEL
Im Winkel, den der Follikel mit der Hautfläche bildet, lokalisierter Muskel. Durch seine Kontraktion richtet er das Haar auf.
BIOSYNTHESE
In lebenden Organismen stattfindende Synthese chemischer Verbindungen.
BULBUS
Tiefliegender Anfangsabschnitt des Haars auf dem Follikelboden.
CANITIES
Ergrauen der Haare, beruht auf dem Einstellen der Farbstoffzufuhr in die Terminalhaare durch die Pigmentzellen. Eine physiologische Erscheinung, die von der Alterung des Organismus abhängt.
CUTICULA
Äußere Schicht des Haarschaftes. Struktur aus flachen, sich gegenseitig überlappenden Reihen (wie Dachziegel angeordnet) schuppenförmiger Zellen.
CYSTEIN
Schwefelhaltige Aminosäure, die fundamental für den Aufbau des Kapillarkeratins ist.
DHT
5-Dihydrotestosteron; ein durch das Enzym 5-Alpha-ReduKtase entstehendes Umwandlungsprodukt des Testosterons.
DOPPELSCHWEFELBRÜCKEN
Chemische Bindungen zwischen zwei Cysteinmolekülen.
ENZYM
Funktionales Protein, das als Katalysator an den chemischen Reaktionen des Zellstoffwechsels beteiligt ist. Es beschleunigt chemische Reaktionen mit einem minimalen Aufwand an Energie.
FLAUMHAARE
In der Regel farblos oder wenig pigmentiert, fein und dünn (Synonym für Vellushaar).
FOLLIKEL
Einstülpung der Kopfhaut, die die Haarwurzel umgibt.
FOLLIKELMÜNDUNG
Sichtbarer Teil des Follikels bzw. die Austrittsöffnung des Haars.
GEFÄSSERWEITERNDER WIRKSTOFF FÜR DEN ÖRTLICHEN GEBRAUCH
Örtlich anzuwendender Wirkstoff, der den Durchmesser der Kapillargefäße im angesprochenen Bereich erweitert und infolgedessen die Blutzufuhr erhöht.
GEFÄSSERWEITERUNG
Örtliche oder diffuse Gegebenheit, die sich durch den erweiterten Durchmesser der kapillaren Blutgefäße und infolgedessen durch die erhöhte Blutzufuhr in einen bestimmten Bereich oder in den ganzen Organismus kennzeichnet.
GELICHTETE SCHLÄFEN, GEHEIMRATSECKEN
Im Schläfenbereich sichtbare Lichtung der Kopfhaut.
GLYKOPROTEIN
Protein mit einer glykosidischen Bindung
HAAR
Haar, das auf der Kopfhaut wächst. Unter normalen Bedingungen sind 150.000 bis 250.000 Haare vorhanden (ca. 200 bis 400 pro cm²). Die ca. 0,4 mm pro Tag wachsenden Haare können länger als ein Meter werden.
HAARAUSFALL
Prozess des Haarverlustes, der darin besteht, dass sich das Haar aus dem Follikel löst. Es handelt sich um einen physiologischen Prozess, der von der zyklischen Aktivität der Follikel abhängt, bei denen sich Wachstumszyklen mit Ruhezyklen abwechseln. Die Anzahl der täglich ausfallenden Haare schwankt je nach Haarbestand zwischen 30 und 100: Je mehr Haare vorhanden sind, desto mehr können ausfallen.
HAARDICHTE
Haaranzahl pro Flächeneinheit der Kopfhaut. Im Durchschnitt zählt man auf der gesunden Kopfhaut 200 bis 400 Haare pro cm². Insgesamt besteht der Haarwuchs aus 150.000 bis 250.000 Haaren.
HAARTALGDRÜSENEINHEIT
Bestehend aus Follikel, Papille, Bulbus, Haarschaft, Scheide, Talgdrüse und Arrektormuskel.
HAARZYKLUS
Gesamtheit der Follikelphasen, während deren das Haarwachstum erfolgt. Dazu gehören Anagen- oder Wachstumsphase, Katagen- oder Involutionsphase, Telogen- oder Ruhephase. Die Aktivität der einzelnen Follikel ist voneinander unabhängig. Die verschiedenen Follikel befinden sich jeweils in einer anderen Phase des Zyklus: bis 90 Prozent der Haare in der Anagen-, bis 18 Prozent in der Telogen- und ein minimaler Anteil von bis zu 3 Prozent in der Katagenphase.
HAMILTON-SKALA
Klassifizierungssystem, das die männliche Alopecia androgenetica in sieben Stadien unterteilt. Der Haarverlust folgt einem typischen Muster. Widerstandsfähiger sind die Haare der Seitenpartien, die Haare der zentralen Kopfhautareale fallen hingegen früher aus. Auf die Ausbildung der Geheimratsecken (beidseitiger Haarverlust) folgt bei Männern die tonsurartige Kahlheit (Kahlheit der Scheitelregion).
HAUTPAPILLE
Antriebszentrum der Haarproduktion, bestehend aus Zellen auf dem Boden des Follikelsacks, in den das Netz der Kapillargefäße mündet.
INNERE WURZELSCHEIDE
das Haar bis zur Einmündung der Talgdrüse umgebende Struktur. Die Innenscheide verleiht dem Schaft Zylinderform und umschließt ihn so lange, bis er durch den aus der Talgdrüse in den Follikel fließenden Talg geschmiert wird. Umschlossen wird diese Struktur von der äußeren Wurzelscheide, die aus Bindegewebsfasern besteht und kontinuierlich in die Haut übergeht.
KAHLHEIT
Fortgeschrittene Phase von schütterem Haar, die sich durch großflächige Kopfhautbereiche ohne Haare kennzeichnet.
KATAGEN
Involutionsphase, in welcher der Follikel die mitotische Aktivität beendet und sich auf die Regressionsprozesse einstellt, die der Auftakt zur nachfolgenden Ruhe- oder Telogenphase sind. Die Papille schrumpft und der Bulbus reduziert sich. Sie dauert ungefähr 3 bis4 Wochen.
KERATIN
Das die Haarstruktur bildende Faserprotein. Keratine sind Polymere mit hohem Molekulargewicht, die sich ausgehend von den Aminosäuren mittels Polypeptidketten formen. Im Haar sind zahlreiche Keratine vorhanden, die verschiedene Beziehungen zwischen den Aminosäuren und unterschiedliche Molekulargewichte aufweisen. In den Keratinen sind 17 der 20 lebenswichtigen Aminosäuren nach einer genetisch vorbestimmten Sequenz vorhanden. Über 95 Prozent des Haars bestehen aus Proteinen. Zu den einzelnen darin enthaltenen Aminosäuren gehören Cystein, Lysin und Glutamin. Die restlichen Stoffe sind Wasser, Melanin, Lipide und Spurenelemente wie Zink und Silicium.
KERATINISIERUNGSZONE
Bereich längs der Haarfaser, in welchem die Haarstruktur mit vernetzenden Doppelschwefelbrücken gebildet wird.
KERATINOZYTEN
Auf die Produktion von Keratin spezialisierte Zellen.
KERATOGENESE
Biosynthese des Keratins.
KOPFHAUT
Die Hautschicht, die den Schädel bedeckt.
LICHTUNG
Allmähliches Sichtbarwerden der Kopfhaut, bedingt durch eine Verminderung der Haaranzahl pro Flächeneinheit.
LUDWIG-Skala
Klassifizierungssystem, das die weibliche Alopecia androgenetica in drei Stadien unterteilt. Die bei Frauen auftretende Alopezie betrifft hauptsächlich die Stirn- und Scheitelregion.
LYSIN
Lebenswichtige Aminosäure, die nicht vom Organismus synthetisiert wird und durch die Nahrungsaufnahme zugeführt werden muss. Ist in den Keratinmolekülen vorhanden.
MARK
Innerster Bestandteil des Haars, beim Menschen in kleinen Mengen vorhanden. Hat einen geringen Cystingehalt.
MATRIX
Antriebszentrum der Haarbildung im Bulbusbereich, das unmittelbar über der Hautpapille liegt und aus Matrixzellen besteht. Durch ihre Differenzierung bilden diese Zellen die einzelnen Strukturkomponenten des Haars: Die Zellen des Marks (innen liegend), der Rinde (in der Mitte liegend) und der Cuticula (außen liegend). Indem sie sich übereinanderlagern, bilden diese Strukturen das eigentliche Haar, das sich aus drei konzentrischen Schichten zusammensetzt: Mark, Rinde und Cuticula.
MELANIN
Das für die Haarfarbe verantwortliche Pigment, das von spezialisierten Zellen, den sogenannten Melanozyten, die sich in der Matrix des Bulbus befinden, produziert wird.
METABOLISMUS
Gesamtheit der chemischen Prozesse, die in lebenden Organismen stattfinden.
MINIATURISIERUNG
Progressiver Follikelschwund, der das Wachsen eines kleinen und brüchigen Haars verursacht (in der Art von Vellushaar). Das erste Symptom der Alopecia androgenetica.
MYTOSE
Zellkernteilung.
MOLEKÜL
Aus Atomen bestehende Einheit einer chemischen Verbindung.
pH-Wert
Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer Lösung. Der um 5,0 bis 5,5 liegende pH-Wert der Kopfhaut ist tendenziell sauer.
PHOTOTRICHOGRAMM
Eine verbesserte Messmethode des Trichogramms. Bei dieser Technik werden ausrasierte Kopfhautareale in bestimmten Zeitabständen fotografiert. Ein Vergleich der Bilder erlaubt die Zählung der wachsenden Haare und damit die Berechnung der Anagen- oder Telogenrate, der Wachstumsgeschwindigkeit, der Dauer der Haarzyklen und der Haaranzahl pro Flächeneinheit.
PHYSIOLOGISCHES WACHSTUM
Wachstum, das entsprechend dem normalen Funktionsprozess des Organismus stattfindet.
PROTEIN
Komplexes Molekül, bestehend aus Aminosäuren als fundamentalen Einheiten.
REZEPTOR
Eine spezialisierte Zellstruktur, die Signale oder Reize importiert und biochemische Signalprozesse auslöst. Hormone zum Beispiel regen die Tätigkeit der Zellen an, für die sie bestimmt sind, insofern sie auf der Oberfläche des Zielorgans auf spezielle Rezeptormoleküle stoßen, die sie wiedererkennen. Die Hormonmoleküle binden sich an die Rezeptoren und wirken stimulierend auf die Zellen des entsprechenden Organs.
RINDE
Überwiegender Teil und tragende Struktur des Haars, verantwortlich für das mechanische, chemische und physikalische Leistungsvermögen. In dieser Zone haben die Keratinzellen die typische längliche Form und sind längs des Haarzapfens angeordnet. Die Zellen enthalten eine kompakte Masse länglich angeordneter Keratinfasern, die für den mechanischen Widerstand des Haars verantwortlich sind.
RÜCKBILDUNG
Rückbildungserscheinung des Haaransatzes.
SCHAFT
Aus der Kopfhaut hervorragender Haarabschnitt.
SCHAFTDURCHMESSER
Maß, das sich auf die Dicke des Haarschaftes bezieht und mittels Auflichtmikroskopie festgestellt wird. Im Durchschnitt beträgt der Haardurchmesser zwischen 50 und 100 µm. Der Durchmesser kann sich mit dem Alter ändern. Das dünne Kinderhaar verdickt sich bei Erwachsenen und wird im Alter wieder dünner. Je nach Dicke der Rinde und der Cuticula entwickeln sich dicke, harte, feine, weiche Haare usw.
SCHUPPEN
Abschuppung der verhornten Schicht der Kopfhaut in Form von Abstoßung kleiner Keratinfragmente, die einzeln oder zu Schuppen gruppiert sein können.
SEBORRHEIC DERMATITIS
Ziemlich verbreitete Erkrankung, vorwiegend in Hautzonen, die wie die Kopfhaut reich an Talgfollikeln sind. Kennzeichnend ist ein erythemartiger Ausschlag, der von fettig aussehenden Schuppen bedeckt ist. Tritt häufig in Verbindung mit Alopecia androgenetica auf.
SEBORRHÖ
übermäßige Absonderung von Hautfetten (Sebum) durch die Talgdrüsen der Kopfhaut.
TALGDRÜSE
Drüse, die den in den Haarfollikel fließenden Talg produziert.
TELOGEN
Ruhephase des Haarzyklus, nach der sich das Haar aus dem Follikel löst. Dauert 3 bis 4 Monate. Während der ganzen Telogenphase bleibt das Haar am Follikel verankert und wird nur dann ausgestoßen, wenn der Follikel seine Wachstumstätigkeit wieder aufnimmt und ein neues Haar bildet.
TELOGENEFFLUVIUM
Ausgebreiteter Haarausfall während der Telogenphase. Tritt als Folge des gleichzeitigen Übergangs zahlreicher Follikel von der Wachstums- in die Ruhephase auf. Die Anzahl der täglich ausfallenden Haare kann zwischen 100 und 600 schwanken. Die Ursachen sind verschieden: z. B. hohes Fieber, Stress, Postpartum, einschränkende Diäten, chirurgische Eingriffe, schwächende chronische Krankheiten.
TERMINALHAAR
Dickes und stärker pigmentiertes, endgültiges Haar, wie das des Kopfes, der Wimpern und der Augenbrauen.
TOPISCH
Für die örtliche oder externe Applikation bestimmt, äußerlich wirkend.
TRICHOGRAMM
Untersuchungsmethode, bei der ca. 50 Haare ausgezupft werden. Hierbei wird der Zustand (Anagen/Katagen/Telogen) jedes Haars untersucht, um das Verhältnis zwischen Anagen/Telogen (bzw. das Verhältnis zwischen Haaren in der Wachstums- und der Ruhephase) zu bestimmen.
TRICHOTILLOMANIE
Zwanghaftes Ausreißen und Spielen mit dem Haar.
TROPISMUS
Ernährungszustand des Organismus oder eines seiner Bestandteile.
VELLUSHAAR
Dünnes, weniger als ein Zentimeter langes Haar, das selten pigmentiert ist und durch das an verschiedenen Körperteilen (Beine, Schamgegend, Achselhöhlen) wachsende Terminalhaar ersetzt wird. Bei Auftreten von Alopecia androgenetica das Resultat der Miniaturisierung des Follikels auf der Kopfhaut.
VERTEX
Auf dem Scheitelpunkt oben am Kopf lokalisierte Kopfhautzone.
WURZEL
Im Follikel steckender Abschnitt des Haars.
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